Antifa-Hausbesuch

Auf einer In­ter­net-​Sei­te der NPD Ol­den­burg ist am Sams­tag eine klei­ne Fo­to­se­rie er­schie­nen – zu sehen ist eine groß­flä­chi­ge an­ti­fa­schis­ti­sche Sprü­he­rei an der Haus­wand eines Ol­den­bur­ger Neo­na­zis. Es han­delt es sich dabei wohl um das Wohn­haus des NPD-​Funk­tio­närs Da­ni­el Ga­wen­da im Gleis­weg im Stadt­teil Os­tern­burg. Au­gen­zeu­gIn­nen be­rich­te­ten, dass am Frei­tag­abend dort eine große Grup­pe von An­ti­fa­schis­tIn­nen zu­sam­men­kam, weit­räu­mig Ou­ting-​Flug­blät­ter über Da­ni­el Ga­wen­da in die Brief­käs­ten der An­woh­ne­rIn­nen ver­teil­te, eine Haus­wand be­sprüh­te und unter laut­star­ken Pa­ro­len wie­der ent­schwand.


Beide Bil­der: Screen­shot der NPD-​Face­book-​Sei­te

Nicht mal eine Woche zuvor hat­ten sich schon ein­mal meh­re­re Dut­zend au­to­no­mer An­ti­fas vor dem Wohn­haus Ga­wen­da`s ver­sam­melt, um ihn und meh­re­re sei­ner »Ka­me­ra­den«, wel­che sich nach einem An­griff auf einen äl­te­ren Mann am Ol­den­bur­ger Haupt­bahn­hof dort­hin zu­rück­ge­zo­gen hat­ten, für ihr brau­nes Trei­ben zur Re­chen­schaft zu zie­hen [Info]. Die Na­zi-​Woh­nung im Gleis­weg scheint also in­zwi­schen in den Fokus au­to­no­mer Grup­pen ge­ra­ten zu sein – ein­fach »Schwamm drü­ber« hilft da wohl nicht mehr.


Da­ni­el Ga­wen­da beim Spu­ren ver­wi­schen

Quelle: regentied