Archiv für Juni 2012

Jüdischer Friedhof in Delmenhorst geschändet

Wie die NWZ und das Delmenhorster Kreisblatt berichten, wurde der jüdische Friedhof an der Syker Straße in Delmenhorst in der Nacht von Samstag auf Sonntag geschändet. Insgesamt wurden 18 Gräber verunstaltet oder beschädigt. Einige Grabsteine wurden mit Hakenkreuzen beschmiert, andere umgeschmissen. Ein Stein zerbrach gänzlich. Außerdem haben die Täter_Innen Blumengestecke und Vasen aus der Erde gerissen und diese auf dem gesamten Friedhofsgelände verteilt.

Quelle: NWZ & DK

Bad Nenndorf 2012 – Naziaufmarsch verhindern

Am 4.August 2012 findet wieder der jährliche Nazi-Großaufmarsch in Bad Nenndorf statt. Mehrere Hundert Alt- und Neonazis ziehen an diesem Termin durch den Kurort, um Geschichtsrevisionismus, Antisemitismus und Nationalsozialismus zu propagieren.

Auch in diesem Jahr gibt es wieder eine antifaschistische Mobilisierung mit dem Ziel, dem Naziaufmarsch ein für alle Mal ein Ende zu setzen.

Zu diesem Zweck gibt es auch eine Infoveranstaltung in Oldenburg:
Montag, 30. Juli, 20.30Uhr im Antifa Cafe im Alhambra

Weitere Infos auf
http://badnenndorf.blogsport.de/
und
http://badnenndorf.blogsport.eu/

stören – sabotieren -verhindern

Quelle und Aufruf: indymedia

Neonazis auf dem Heimweg „aktiv“

kopiert aus der taz

NAZI-ÜBERGRIFFE Nach ihrer Demo in Hamburg haben Neonazis am Samstag mehrfach Linke angegriffen. Im Bremer Hauptbahnhof kam es zu einer Massenschlägerei und zu Jagdszenen über die Bahngleise

Im Bremer Hauptbahnhof ist es am Samstag nach dem Neonazi-Aufmarsch in Hamburg zu einer Massenschlägerei gekommen. Etwa 70 Neonazis und ebenso viele Linke gingen mit Schlägen, Tritten und Pfefferspray aufeinander los, Steine und Flaschen flogen. Einige flüchteten über die Gleise, knapp an einfahrenden Züge vorbei. Während die Polizei von einem „Angriff von 80 Linksautonomen“ spricht, berichten die Linken von einer Polizei, die die aggressiven Neonazis nicht im Griff hatte.
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„akzeptierende Jugendarbeit“ – Ein kritikwürdiger Vortrag an der Uni Oldenburg

Am Dienstag, den 29.05. fand die erste Veranstaltung der Reihe „Rechtsextremismus heute“ in der Oldenburger Uni statt. Der Sozialarbeiter Dennis Rosenbaum referierte über das Thema: „Wie versuchen Akteure und Organisationen rechtsextremer Szenezusammenhänge für Jugendliche attraktiv zu sein, inwiefern gelingt ihnen das, und weshalb?“. Der Referent ist Mitarbeiter des VAJA Bremen e.V., dem „Verein zur Förderung der akzeptierenden Jugendarbeit“. Ein Großteil der Arbeit des VAJA findet mit Jugendlichen mit Migrationshintergrund statt, aber auch sogenannte „rechte Jugendliche“ sind eine Zielgruppe.
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