Erneuter Angriff auf den jüdischen Friedhof in Oldenburg-Osternburg

Be­reits zum zwei­ten Mal seit 2011 wurde der jü­di­sche Fried­hof in der De­de­stra­ße in Ol­den­burg-​Os­tern­burg Ziel einer neo­na­zis­ti­schen At­ta­cke.

In der Nacht zu Sonn­tag, 24.​11.​2013 wur­den di­ver­se Ha­ken­kreu­ze auf Grab­stei­ne und die dort be­find­li­che Fried­hofs­hal­le ge­sprüht. Au­ßer­dem hin­ter­lie­ßen die Täter den Be­griff „Jude“ an der Hal­len­wand.
In der De­de­stra­ße wur­den au­ßer­dem meh­re­re Auf­kle­ber des neo­na­zis­ti­schen In­ter­net-​TV-​For­mats „FSN TV“, „Frei­es Netz.​com “ sowie der NPD-​Ju­gend­or­ga­ni­sa­ti­on „Junge Na­tio­nal­de­mo­kra­ten“ an La­ter­nen­pfäh­len ge­fun­den.

Schon seit meh­re­ren Wo­chen­en­den ist eine klei­ne Grup­pe Neo­na­zis in Os­tern­burg un­ter­wegs, ver­klebt mas­siv Auf­kle­ber und hin­ter­lässt Sprü­he­rei­en, wie Ha­ken­kreu­ze oder Bot­schaf­ten mit den In­hal­ten „Me­di­en lügen“, „Rot­front ver­re­cke“ oder „An­ti-​An­ti­fa“. Unter an­de­rem waren das au­to­no­me Ak­ti­ons-​ und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­zen­trum „Al­ham­bra“ sowie der Lo­kal­sen­der „Ol­den­burg eins“ be­trof­fen. Die An­schlä­ge ma­chen die Fein­bil­der der Neo­na­zis deut­lich klar: Jüd_in­nen , An­ti­fa­schis­t_in­nen, Pres­se­ver­tre­ter_in­nen.

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